10. Januar 2021, 16:54

Virtualisierung mit Gnome Boxes

Warum kompliziert wenn es auch einfach geht? Mit Gnome Boxes sind im Handumdrehen virtuelle Maschinen auf dem PC installiert. Für zahlreiche Betriebssysteme bietet Boxes eine automatische Installation, die VM steht innerhalb von Minuten zur Verfügung.

Ich nutze auf meinem Linux-Desktop häufig virtuelle Maschinen. Etwa weil ich ein bestimmtes Programm brauche und dieses nur für Windows verfügbar ist. Oder um mir verschiedene Linux-Distributionen oder Desktops anzusehen ohne dabei mein produktives System mit Softwarepaketen vollzumüllen. Bislang habe ich dafür immer Virtual Box von Oracle verwendet, aber nun habe ich Gnome Boxes entdeckt.

Virtuelle Maschinen einfach gemacht

gnome boxes logo Gnome Boxes nutzt professionelle Virtualisierungstechnologien, stellt diese aber in einer stark vereinfachten Art und Weise zur Verfügung. Zahlreiche Betriebssysteme können per Expressinstallation angelegt werden. Hier muss nur Benutzer und Passwort eingegeben werden, der Rest passiert automatisch. Boxes kommt (wie für Gnome typisch) sehr reduziert daher, es gibt kaum Einstellmöglichkeiten, die Bedienung ist ausgesprochen intuitiv.
gnome boxes Und das Beste: die VMs laufen schnell und flüssig, ich bemerke kaum einen Unterschied zwischen virtuellen Betriebssystem und dem Wirtssystem. Natürlich gibt es Grenzen, ich gehe davon aus das Videoschnitt oder Spiele keinen Spaß machen. Aber für Anwendungen, die nicht speziell viel Ressourcen brauchen ist Gnome Boxes wirklich eine tolle Lösung.
gnome boxes

© Jochen Tetzlaff 2021

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