Karin Leukefeld: Journalismus unter Druck

Bei Weltnetz TV ist ein interessantes Interview mit der Syrien-Berichterstatterin Karin Leukefeld erschienen. Es geht darin um das Versagen des deutschen (lässt sich vermutlich auf westlich-natohörig ausweiten) Journalismus und seiner Rolle im syrischen Bürgerkrieg. Weltnetz TV stellt Karin Leukefeld folgenmaßen vor:

Karin Leukefeld ist seit Jahren die einzige deutsche Korrespondentin,  die über eine jährlich zu erneuernde Akkreditierung in Syrien verfügt.  

Nun ja, ich habe die (wenigen) Artikel, die ich von Leukefeld gelesen habe schlichtweg als Pro-Regime wahrgenommen. Diese Wahrnehmung könnte eine Erklärung dafür sein, dass das syrische Regime ihre Akkreditierung offenbar Jahr für Jahr neu ausstellt während andere Journalisten fraglos ganz schnell im Knast verschwinden würden, hätte das Regime Zugriff auf sie. Aber ich habe definitiv keinen umfassenden Überblick über die Arbeit Leukefelds und kann ihre Haltung nicht genau beurteilen.

Ihre Haltung zu Assad ist für die Qualität des von Weltnetz TV veröffentlichtem Gespräch aber auch nicht wesentlich. Weil sie die berechtigte Kritik am westlichen Journalismus und seiner unerträglichen Propaganda für die islamistischen Halsabschneider der sog. Opposition nicht schmälert.

Sehenswert!

Karin Leukefeld über den Journalismus und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg
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