4. Mai 2021, 09:30

Die Lage in den Westalpen

Am 23. März wurde das besetzte Casa Cantoniera, ein selbstverwalteter Ort für Menschen auf der Reise im Susatal geräumt. Was übrig bleibt ist die Grenze - eine Grenze zwischen Italien und Frankreich die inmitten der Westalpen von der Schweiz bis ans Mittelmeer verläuft. Geblieben sind auch diejenigen die, um die Grenze zu beschützen, die Bewegungsfreiheit und Möglichkeiten der Selbstbestimmung anderer Menschen einschränken und verhindern. Auch geblieben sind Menschen die versuchen diese Grenze zu überqueren. Read more

3. April 2021, 09:20

Widerstand gegen Rheinmetal auf Sardinien

Von einer Munitionsfabrik in Italien aus liefert der deutsche Konzern Rheinmetal Rüstungsgüter an Saudi-Arabien, worauf diese dann im Krieg im Jemen eingesetzt werden. Doch gegen eben diese Fabrik richtet sich seit mehreren Jahren auch ein breiter Protest, nicht nur von einer kleineren Gruppe an Aktivist*innen, sondern auch von großen Teilen der lokalen Bevölkerung. Sie wollen, dass ihre Insel weder für die Produktion von Militärgütern, noch für große Übungen eben jener Militärs genutzt wird und leisten vielfältigen Widerstand. Read more

27. März 2021, 08:59

Räumung des Refugios Chez JesOulx

Am Dienstag, den 23. März, wurde nahe der italienisch-französischen Grenze eine selbstverwaltete Notunterkunft für Menschen auf der Flucht geräumt. Das Chez-Jesoulx ist ein ehemaliges Bahnwärterhaus in Oulx im Piemont, in den Alpen. Es wurde im Dezember 2018 besetzt. Ende Januar 2021, als die Räumung schon erwartet wurde, interviewte Radio Blackout, das freie Radio von Turin, einen Aktivisten des Bahnwärterhauses. Zunächst erklärt er die schwierigen Bedingungen dort für flüchtende Menschen in den Alpen, ganz besonders in diesem Winter. Read more

27. März 2021, 08:49

ANPI-Angriff: Bekennerschreiben aufgetaucht.

Dem Bekennerschreiben zufolge sei die nächtliche Attacke als Reaktion auf eine Veranstaltung zu betrachten, die an der Siegessäule (vor dem gleichnamigen Denkmal) stattgefunden hat. Bestrafen wollten die Rechtsextremistinnen das ANPI demzufolge, weil es die faschistische Säule als »abzutragendes koloniales Relikt« bezeichnet haben soll. ANPI-Angriff: Bekennerschreiben aufgetaucht.

26. März 2021, 07:05

Via Rasella in den Südtiroler Medien

In der Abschlussarbeit des Masterstudiums Zeitgeschichte und Medien an der Universität Wien untersuchte Lorenzo Vianini die Narration des Bombenanschlags in der Via Rasella und die Repressalien der Fosse Ardeatine in den Südtiroler Medien. Am 23. März 1944 tötete eine Bombe der Römischen Azione Patriottica 33 Südtiroler: Während sich in ganz Italien und vor allem in Rom die Erinnerung an den Bombenanschlag auf die Vergeltungsaktion in den Fosse Ardeatine am folgenden Tag konzentriert, bei der 335 Menschen im Verhältnis “10 Italiener für jeden Deutschen” getötet wurden, ist es in Südtirol der vorangegangene Angriff, der das Interesse von Presse und Politik katalysiert. Read more

© Jochen Tetzlaff 2021

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