Jochen Tetzlaff

Comic

Ana Penyas erzählt in «Sonnenseiten» die Geschichte einer spanischen Familie an der Küste, sie begleitet die verschiedenen Generationen von 1969 bis 2019 und macht klar, wie Gentrifizierung und Neoliberalismus die Küstenbewohner*innen immer mehr an den räumlichen und ökonomischen Rand drängt.

Weiterlesen...

Mit dem Album «Volle Leichenhalle» legen der Szenerist Doug Headline (Manchettes Sohn) und der Zeichner Max Cabanes eine weitere Comic-Adaption eines Krimis von Jean-Patrick Manchette vor. Der reichlich abgestürzte Privatdetektiv Eugene Tarpon ermittelt in einem verworrenem Mordfall.

Weiterlesen...

Eines steht fest: «The Department of Truth» ist für mich der beste Comic der letzten Monate. Das spannende, anspruchsvolle Szenario von James Tynion IV. und unfassbar faszinierende Zeichnungen von Martin Simmonds treffen meinen Geschmack genau auf den Punkt.

Weiterlesen...

Die Western von Tiburce Oger gehören meiner Meinung nach zum Besten was das Genre zu bieten hat. Dementsprechend gespannt war ich auf sein neues Werk «Go West Young Man». Diesmal hat Oger allerdings nur die Story geschrieben, die Zeichnungen stammen von insgesamt 14 Zeichnern, die jeweils eine Episode über wenige Seiten beisteuern.

Weiterlesen...

Alessandro Ferrari und Flavia Scuderi legen mit «Marlene Dietrich» eine wunderschön gemachte Comic-Biografie der schillernden Schauspielerin und Sängerin vor. Mich beeindrucken insbesondere die Zeichnungen von Flavia Scuderi, immer wieder gibt es ausdrucksstarke große Panel zu bestaunen.

Weiterlesen...

«Sara – Tod aus dem Hinterhalt» ist ein spannender und sehr dramatischer Comic über eine Gruppe Frauen, die in den 40er Jahren als sowjetische Scharfschützinnen gegen die Deutschen kämpfen. Die erfolgreichste von ihnen ist Sara, von den Deutschen die “rote Hündin” genannt.

Weiterlesen...

«Die Geschichte der drei Adolfs» von Osamu Tezuka ist ein spannender Thriller und ein Meilenstein des modernen Manga. Es geht um die Jagd nach Dokumenten die belegen, dass Hitler jüdische Vorfahren hat. Tezuka vermischt historische Fakten mit fiktiven Elementen und entwickelt sehr verschiedene Charaktere.

Weiterlesen...

Von einer Hommage an den Film Noir können keine inhaltlichen Höhenflüge erwartet werden. Aber Marinis «Noir Burlesque» ist mir eindeutig zu platt, da fehlt jede Kreativität, jeder Spannungsbogen, jeder noch so kleine Einfall. Dafür sind die Zeichnungen ein Spektakel, in dieser Beziehung trifft Marini die Ästhetik des klassischen Krimigenres hervorragend.

Weiterlesen...

Gipis «Eine Geschichte» erzählt von dem Schriftsteller Silvano Landi, der verlassen von Frau und Kind in der Psychiatrie landet. Er hat den Sinn für die Realität verloren und befasst sich bereits seit einiger Zeit exzessiv mit den Kriegstagebüchern seines Urgroßvaters. Mehrere parallel erzählte Stränge setzen sich erst mit der Zeit zu einer Geschichte zusammen.

Weiterlesen...

Mit «Karmela Krimm» schuf der Szenerist Lewis Trondheim eine sehr sympathische Privatdetektivin, die in Marseille ermittelt. Die Zeichnungen stammen von Franck Biancarelli, der mit seinem klaren, realistischen Stil die Stadt und die Protagonistin sehr schön in Szene setzt.

Weiterlesen...